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Laaaaaaangstrecke! Wie Sie lange Flüge überstehen

10, 12 oder mehr Stunden am Stück im Flugzeug sitzen? Das klingt anstrengend und ist es meist auch. Wie Ihnen trotzdem nicht die Puste auf der Langstrecke ausgeht, verraten unsere Tipps:

 

Über den Wolken
In der Kabine ist es trocken, deshalb sollten Sie viel trinken – kaufen Sie am besten zwei Flaschen Wasser nach der Sicherheitskontrolle. Weitere Helfer: Lippenbalm, Hautcreme, Feuchtigkeitstücher.

 

Let met entertain you
Die meisten Airlines bieten ein Entertainment-Programm auf ihren Langstreckenflügen an. Dennoch empfehlenswert: Laden Sie vorher Filme und Bücher auf den Laptop und die Lieblingsmusik aufs Smartphone. Auch ein eigener Kopfhörer mit Geräuschreduzierung ist ein sinnvolles Accessoire. Wenn Sie im Flugzeug schlafen wollen, sollten Sie Ohrstöpsel, Schlafbrille und Nacken­kissen dabei haben. Ein Kaugummi sorgt nach dem Schlaf für Frische!

 

Flüge nach Westen
Jetlag heißt das Problem langer Flüge. Wer nach Westen fliegt, sollte versuchen, an Bord wach zu bleiben, um das Problem nicht zu verschlimmern. Nach der Ankunft bloß nicht dem Müdigkeitsgefühl nachgeben, sondern sich erst schlafen legen, wenn im Zielland die Sonne untergeht. Sinnvoll ist es, sich lange im Hellen aufzuhalten. Licht hemmt die Melatonin-Bildung, das den Körper müde macht und auf den Schlaf einstellt. Und: Planen Sie wichtige Termine im Zielland morgens ein, wenn Sie am wachsten sind.

 

Flüge nach Osten
Wer nach Osten fliegt, sollte an Bord gegen den Jetlag anschlafen. Kohlenhydratreiche Nahrungsmittel wie Obst, Nudeln, Kartoffeln oder Joghurt regen das Schlafbedürfnis an. Beim Einschlafen hilft autogenes Training. Vermeiden Sie, krampfhaft ans Schlafen oder Termine am nächsten Tag zu denken. Stellen Sie sich einen Gegenstand mit allen Details vor, z. B. einen Apfel – das macht müde. Bei Langstreckenflügen nach Osten sollten Sie wichtige Termine am Ankunftsort eher abends einplanen, wenn Sie wacher sind als morgens.

 

Bildquelle: Photo by Ethan- Sykeson Unsplash

Text: Connect 03/2017, Nicole Knaupp