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April 2014

CWT

CWT Geschäftsreisetipp: Osakas After-Work-Party

Leuchtende Straßenreklamen, Imbissbuden, Entertainment jeder Art – Osaka ist Japans vibrierendste Stadt, freundlich und eigenwillig zugleich. Tagsüber eine geschäftige Businessmetropole, tobt hier abends das Leben.

Die Präfektur Osaka mit ihrer gleichnamigen Metropole liegt auf der Westseite der japanischen Hauptinsel. Sie ist das geografische und wirtschaftliche Zentrum der Region Kansai, zu der Städte wie Kioto, Kobe und Nara gehören. Obwohl Osaka die zweitkleinste Präfektur Japans ist, leben hier mehr als acht Millionen Menschen, etwa 2,7 Millionen von ihnen in Osaka City. Die Metropolregion Osaka ist damit eines der am dichtesten besiedelten Gebiete Japans, übertroffen nur von Tokio.

Tagsüber, wenn Scharen von Pendlern die Stadt überrollen, explodiert Osaka geradezu. Schätzungsweise 410.000 Arbeitgeber haben in der Präfektur Osaka ihre Firmenzentrale, 190.000 davon in Osaka City. Die Stadt allein erwirtschaftet sieben Prozent der Wirtschaftsleistung Japans und ist Heimat von über einem Viertel des japanischen Groß- und Einzelhandels. Zudem haben sich hier das produzierende Gewerbe, Dienstleistungsbetriebe und vor allem die pharmazeutische Industrie angesiedelt. Unternehmen mit klangvollen Namen wie Panasonic, SHARP, Nippon Life (Versicherung), Suntory (Whisky) und Glico (Süßwaren) haben ihren Ursprung und Hauptsitz in Osaka. Sie gehören zu den über 400 börsennotierten Konzernen Osakas. Kein Wunder, dass hier auch zahlreiche Erfindungen das Licht der Welt erblickten, von Androiden über Gel-Kugelschreiber und Instantnudeln bis zu Karaoke und Running Sushi.

Umso erstaunlicher, dass Osaka 2018 von der britischen Wochenzeitung „The Economist“ auf Platz drei der lebenswertesten Städte der Welt gewählt wurde, hinter Wien und Melbourne, aber vor Tokio, das auf Platz sieben landete. In der Tat sind beide japanische Metropolen Top-Destinationen für Geschäftsreisende. Doch während die Tokioter den Ruf haben, höflich und eher gutmütig zu sein, sind die Bewohner Osakas dafür bekannt, etwas geradliniger und unverblümter zu sein. Zugleich gelten sie als harte und effiziente Verhandlungspartner. So gilt Tokio in den Augen Osakas als langweilig und konformistisch.

Eine Stadt, zwei Innenstädte
Osaka hat sich über Jahrtausende hinweg nach und nach entwickelt. Erstaunlich, dass selbst die Region rund um die Metropole erst in den letzten Jahren von ihr wirklich Notiz genommen hat. Zu entdecken gibt es eine Stadt mit zwei Zentren: das Partyzentrum Minami („South“ genannt) und das Geschäftsviertel Kita („North“). In Minami pilgern Besucher und Einheimische vor allem in den Bezirk Dotonbori. Er gilt als Partymeile Osakas – und die Bewohner Osakas wissen zu feiern. So erfüllt Dotonbori aufs Lebendigste das Klischee des leuchtenden, bunten Japan, mit riesigen hellen Neonlichtern und Werbeschildern. Kein Wunder, dass das Viertel oft mit dem Times Square verglichen wird. Dazu kommen antike Tempel und Theater, in denen zum Beispiel „kabuki“ gezeigt wird, eine traditionelle Form des Theaters mit aufwendigen Kostümen und extrovertiertem Schauspiel.

Viele weitere Informationen zur Wirtschaftskraft Osakas, zu Sehenswürdigkeiten und Dingen, die Sie dort nicht verpassen sollten, finden Sie in der aktuellen Ausgabe des Connect Magazins ab Seite 14.

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