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Reiseziele

Business in Fernost

 

Singapur die Vielfältige

 

Singapur ist von Natur aus international: Gut eine halbe Stunde Fußmarsch ist es von China nach Indien. Weiter nach Arabien braucht der Spaziergänger dann nur noch wenige Minuten, einen kleinen Umweg über britisches Territorium inklusive: Die ethnischen Viertel wie Chinatown, Little India, Arab Street oder der Colonial District sind keine künstlichen Produkte, sondern Teil der kolonialen Geschichte Singapurs. Keine andere Stadt Asiens bietet so viele Kulturen auf so engem Raum, zeigt sich so abwechslungsreich. Reisende, deren letzter Besuch einige Jahre zurückliegt, reiben sich ungläubig die Augen: Nachtleben bis in die Morgenstunden, extravagante Umweltprojekte wie dschungelartige Fassadenbegrünungen und die schräg-schönen „Gardens by the Bay“. Gourmets haben für so etwas natürlich keine Zeit, sie sind damit ausgelastet, die vielen Küchen des kulturellen Schmelztiegels zu kosten.

 

Drei Stunden Freizeit in Singapur: Geheimtipp Emerald Hill

Abertausende von Touristen und Geschäftsreisenden bummeln jedes Jahr über die Einkaufsstraße Orchard Road und damit an einer der schönsten Ecken der Stadt vorbei: den Shophouses von Emerald Hill. Abbiegen mag freilich kaum einer. Wohl auch deshalb ist es in Emerald Hill so ruhig. Vielleicht liegt es aber auch einfach nur an den hohen Grundstückspreisen und der teuren Atmosphäre: Die Straßenzüge nördlich des Peranakan Place gehören zu den edelsten der Stadt. Als sich hier vor gut 100 Jahren reiche Chinesen und Peranakan niederließen, die wohlhabenden Nachfahren der chinesisch-malaiischen Mischehen, die im 19. Jahrhundert eine einzigartige Architektur, Kochkunst und Alltagskultur hervorbrachten, war die Orchard Road noch der holperige Pfad einer ehemaligen Muskatnuss-Plantage. Am Emerald Hill dagegen entstanden wahre Paläste des „chinesischen Barocks“: üppig verziert, mit vielen Holzschnitzereien, umsäumt von Palmen. Die restaurierten Häuser wurden mit architektonischen Auszeichnungen überhäuft und stehen seit 1981 unter Denkmalschutz.


Die ausgefallene Tour: „Secrets of the Red Lantern“

Viele Singapur-Touren richten sich an Familien – diese nicht: Die Singapore Walking Tour "Secrets of the Red Lantern" führt durch Chinatown und Geylang, also den früheren und den heutigen Rotlichtdistrikt. Inhaltlich geht es jedoch nicht nur um schlüpfrige Geschichten, sondern um die Entwicklung des einstigen Sündenpfuhls Singapur zum Tigerstaat. Die Tour muss nicht reserviert werden.


Die beste Joggingstrecke: Auf Du und Du mit Affen und tropischen Vögeln

Der Southern Ridges Trail ist anspruchsvoll, aber abwechslungsreich: Die zehn Kilometer lange Verbindung mehrerer Parks vom Mount Faber bis zum Kent Ridge Park bietet viele Einstiegsstellen und manchmal sogar spannende Begegnungen mit Affen und tropischen Vögeln. Übrigens auch für Unsportliche ein schöner Spaziergang!


Dos & Don’ts im Business: Please reconfirm!

Singapur ist bekannt für Sauberkeit und Ordnung. Logisch, dass auch Pünktlichkeit eine gefragte Tugend ist. Wer Wert darauf legt, einen neuen Geschäftskontakt wirklich anzutreffen, tut dennoch gut daran, den Termin einige Tage vorher nochmals zu bestätigen. Oft heißt es schon von singapurischer Seite „Please reconfirm a few days before you come“. Erfolgen Erinnerungsanruf oder -E-Mail zu früh, kann es passieren, dass man noch einmal daran erinnert wird – einfach in ein paar Tagen nochmal melden ... Versicherungen, man könne definitiv hundertprozentig zusagen, führen übrigens nicht zum Erfolg.

 

 

Fusion-Küche
Tipp von Carsten K. Rath, Keynote-Speaker, Buch-Autor und Grand-Hotelier: „Der Tippling Club ist eines meiner persönlichen Highlights in Singapur. Chefkoch Ryan Clift ist ein Meister der Kombination von Aromen und Konsistenzen. Die Küche vereint westliche, asiatische und molekulare Elemente – eine Augenweide und Geschmacksexplosion zugleich.“

  Quelle: CWT Connect Magazin, Ausgabe 01/2016. Foto: PR

 

 
CWT Touristik Profi Tipp

Yvonne Niebergall, Manager Leisure Travel bei CWT: „Ein abendlicher Bummel an Clark Quay oder Boat Quay mit ihren Garküchen, hippen Kneipen und Restaurants rundet jeden Singapur-Tag nicht nur kulinarisch ab. Danach vielleicht noch in den Night Zoo? In dem Stück Regenwald abseits der Metropole kann man von der offenen Safaribahn aus nachtaktive Tiere beobachten. Noch mehr Natur wartet nur 10 Bootsminuten entfernt in Pulau Ubin, einer Wildnis in der sich das Rote Dschungelhuhn und der Pazifikwaran gute Nacht sagen.“

 

 

Mobil unterwegs

Mit der Gratis-App „HungryGoWhere“ (iOS und Android) liegt dem Besucher die kulinarische Welt zu Füßen, vom Imbiss bis zum Sternerestaurant. Für die Orientierung ist „Go There“ von Cessperience Mobile eine echte Hilfe, inklusive Offline-Karten (iOS und Android, gratis).