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©WienTourismus/Lois Lammerhuber

Reiseziele: Toulouse

Toulouse, die rosarote Stadt

 

Toulouse ist eine Stadt mit herausragendem Kulturerbe und bietet viel Sehenswertes: Beeindruckend sind herrschaftliche Stadthäuser aus dem goldenen Zeitalter des Handels mit Pastel (eine Pflanze, die im 16. Jahrhundert wegen ihrer blauen Farbpigmente angebaut wurde). Dazu kommen religiöse Bauwerke aus Ziegel und Stein wie zum Beispiel die Basilika Saint-Sernin, eine romanische Emporenbasilika mit auffälligem, achteckigen Glockenturm, die Kathedrale Saint-Étienne, das Jakobinerkonvent mit Klosterkirche und die Église Notre Dame du Taur, eine gotische Ziegelsteinkirche.

 

Toulouse

 

Ein sehenswerter weltlicher Prachtbau ist das Capitole de Toulouse, dessen imposante klassizistische Hauptfassade aus Ziegeln und Kalkstein um 1750 gestaltet wurde. Das Gebäude dient heute als Rathaus und Theater und weist die typische Gestaltung aus cremefarbenen Flächen und rotem Backstein auf, der der Stadt den Beinamen „ville rose“ gab. Kulturinteressierte finden kostbare Sammlungen in den Museen, die sich in bemerkenswerten Gebäuden oder in umgebauten, einstigen Industriestätten befinden.

 

Doch nicht nur die Vergangenheit, auch Gegenwart und Zukunft sind in Toulouse lebendig. Wer Luftfahrt, Raumfahrt und Technik ganz allgemein mag, wird zum Beispiel in der Cité de l’Espace auf seine oder ihre Kosten kommen – hier können Sie viel Wissenswertes lernen und einen Nachbau der Rakete Ariane 5 besichtigen. Der Flugzeugbauer Airbus hat seinen Sitz in Blagnac in der Nähe des Flughafens und bietet Werksbesichtigungen an, die über das Tourismusbüro gebucht werden können. Oder Sie besuchen das Museum Ailes Anciennes, in dem eine Gruppe Freiwilliger eine einzigartige Sammlung von Flugzeugen, Helikoptern und Ähnlichem präsentiert.

 

Sportfans sollten versuchen, Karten für ein Rugby-Spiel zu ergattern. Die lokale Mannschaft Stade Toulousain ist eine der besten – wenn nicht die beste – Europas. Die Ufer der Garonne und des Canal du Midi laden zum Verweilen und Spazierengehen ein.  

 

 

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Typische Souvenirs und regionale Produkte
  • Winter-Veilchen (Violettes) sind die Wappenblumen der Stadt, die von November bis März blühen. Sie sind in Form von Pastillen, Seife und vielen anderen Produkten überall zu erwerben. Ein Spezialgeschäft ist La Maison de la Violette.
  • Auf dem Markt in Les Carmes können Sie lokale Spezialitäten probieren und kaufen. In der Épicerie Busquets finden Sie besondere und hochwertige lokale Produkte in schöner Verpackung – ideal zum Mitnehmen.

Raus aus der Stadt

Dem Rhythmus des Flusses folgen und sich einfach treiben lassen – ein Hausbooturlaub ist enorm entspannend. Ganz besonders zu empfehlen ist ein Hausbooturlaub auf dem Canal du Midi im sonnenverwöhnten Süden Frankreichs. Der Kanal verbindet den Atlantik mit dem Mittelmeer – genauer gesagt: Er führt von Toulouse nach Sète. (Mit dem Atlantik ist Toulouse über den Fluss Garonne, der sich bei Bordeaux mit der Gironde vereint, verbunden.) Der Kanal wurde von Pierre-Paul Riquet bereits im 17. Jahrhundert erbaut und gehört heute zum UNESCO-Weltkulturerbe. Entlang des Kanals trifft Kultur auf Genuss: Während die sanften Weinberge des Languedoc langsam vorbeiziehen, haben Sie beim Landgang auf den belebten Märkten ausreichend Gelegenheit, die kulinarischen Verführungen des Landes einfach an Bord zu holen. So genießen Sie auf dem Sonnendeck – oder Sie entscheiden sich, in einem der kleinen Hafenrestaurants zu speisen wie Gott in Frankreich. Die Dörfer und Städte entlang des Canal du Midi atmen Geschichte und kulturelles Erbe. Besuchen Sie beeindruckende Kathedralen, großartige Schlösser und antike Ruinen.

 


Kulinarisch: Düfte des Südens

Lavendelblüten, Honig, Oliven, Zitronen – das sind die unverzichtbaren Zutaten für typische Gerichte aus Frankreichs Süden. Bei den Getränken sind der Pastis und hervorragende Dessertweine der Region die kulinarischen Ausrufezeichen. Doch auch die Rotweine der unterschiedlichen Anbauregionen des Südens haben sich mittlerweile nicht nur unter Kennern einen guten Ruf erarbeitet. Denkt man an die Provence, so fallen einem neben den Oliven unmittelbar die blühenden Lavendelfelder ein. Die Blüten liefern nicht nur einen herrlich aromatischen Honig, sie sind auch eine begehrte Küchenzutat und beeindrucken durch ihren Duft und ihre schlichte Eleganz auf dem Teller. Auch Zitronen haben einen festen Platz in südfranzösischen Küchen und sind nicht nur bei der Zubereitung von Fisch eine unverzichtbare Zutat, sondern auch für eine Vielzahl von Geflügelgerichten und Desserts. Typisch für die Provence sind natürlich auch ihre Kräuter, die bekannten Gerichten wie Ratatouille den unverwechselbaren Geschmack verleihen. Ein weiterer typischer Duft des Südens ist der des Anis, der dem in Marseille erfundenen Pastis seinen Charakter gibt.

 


Business-Lunches und Meetings im Café
  • An der Place du Capitole lassen sich Kaffee oder Mittagessen wunderbar im Freien genießen. Weiter südlich Richtung Place Saint Georges sitzt man in vielen Restaurants angenehm unter Bäumen.
  • Am Abend empfiehlt sich das Le Picotin, wenn Sie in typisch südfranzösischer Atmosphäre die lokale Küche probieren möchten. Waschen Sie vorher Ihre Hände, Sie werden mit ihnen essen!

 

 

Fotos: Atout France/C. Helsly

 
CWT Touristik Profi Tipp

Yvonne Niebergall, Manager Leisure Travel bei CWT: „Mit etwas mehr Zeit lohnt sich die etwa einstündige Fahrt nach Carcassonne mit ihrer einzigartigen mittelalterlichen Festungsanlage. Ein Besuch der Stadt versetzt Sie in die längst vergangenen Zeiten von Königen, Edelmännern, Rittern und Prinzessinnen.“

www.cwt-touristik.de