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Konferenzen 4.0: Veranstaltungen in neuer Dimension

Virtual und Augmented Reality bei Meetings & Events

Seit vergangenem Jahr hat sich für die Immobilienberater eines Nürnberger Bankhauses einiges geändert. Auf Kundenterminen haben sie jetzt außer gedruckten Exposés auch ein Tablet dabei.
 
Hat der Kunde Interesse an einem Objekt, startet der Berater eine spezielle App und hält die Tabletkamera auf das Foto der Immobilie. Die App erkennt das Haus und führt auf dem Bildschirm durch das Innere. Kunde und Berater können so schon beim ersten Termin eine virtuelle Besichtigung machen. Das spart beiden Seiten Zeit und Geld. Gleichzeitig wird die Präsentation der Immobilien wesentlich attraktiver. Hat ein Kunde aufgrund des virtuellen Rundgangs echtes Interesse, steigt die Wahrscheinlichkeit eines erfolgreichen Besuchs vor Ort signifikant.

 

Augmented Reality

Augmented Reality

Willkommen in den Zeiten der Konferenzen 4.0, ausgelöst durch die Innovation Augmented Reality (AR). Denn die Erweiterung des menschlichen Blickfelds um vom Computer geschaffene Elemente macht einen Einsatz nicht nur in Industrie, Montage oder Medizin lohnenswert. Auch Events, Konferenzen und der Vertrieb können vielfältig profitieren. Experten sprechen von einer Revolution. Kein Wunder: Augmented Reality verbindet mithilfe von Bildschirmen, Kameras und Sensoren virtuelle Informationen mit der reellen Welt. Dadurch lässt sich ein reales Objekt in ein interaktives AR-Erlebnis verwandeln. So bietet sich durch diese Technologie die Chance, vor Ort beim Kunden oder im eigenen Konferenzsaal Produkte auf einzigartige Weise zu präsentieren.

Da der Mensch ein visuell orientiertes Wesen ist, kann man ihn mithilfe der Augmented Reality optimal erreichen. AR schafft durch dreidimensionale Visualisierungen echte Begeisterung mit Wow-Effekt und dadurch ein höheres spontanes Kundeninteresse. Neben die emotionale Komponente tritt eine sachliche: Komplizierte, erklärungsbedürftige oder große Produkte lassen sich anschaulich demonstrieren und ihre Eigenschaften im Detail visualisieren. Großes Potenzial bietet die Augmented Reality unter anderem in der Immobilienbranche und beim Maschinenbau, in Museen und Kirchen sowie im Tourismus und Handel.

Virtual Reality

Virtual Reality

Im verstärkten Maße gilt dies für die „große Schwester“ der Augmented Reality, die Virtual Reality (VR). In diese virtuelle Welt taucht man mittels einer speziellen Brille ein, die den Träger in eine vom Computer erzeugte Umgebung hineinversetzt.

Maschinen, die wegen ihrer Größe in keinen Konferenzraum oder auf keinen Messestand passen, können mittels VR in Originalgröße über die Brille betrachtet und sogar bedient werden. So gewinnen Kunden einen Eindruck von der tatsächlichen Größe und können Funktionen ausprobieren – ideal für Messen oder eine Hausausstellung.Eine Airline wiederum kann bei der Präsentation der neuen Business Class auf die übliche PowerPoint-Präsentation verzichten und die Besucher stattdessen bitten, ein VR-Headset aufzusetzen und die neuen Sitze selbst zu erleben.

Felix V. Vezjak, Senior Director Meetings & Events Central Europe bei CWT, sagt: „Virtual Reality ist eine fantastische Technologie, um Inhalte mit Leben zu füllen. Beispielsweise könnte man so bei einer Sales-Konferenz neue Produkte wie Immobilien oder Großmaschinen sehr anschaulich präsentieren und in Verbindung mit den Verkaufszielen motivierend nahebringen.“

Kosten im Griff

Kosten im Griff

VR-Brillen und die nötige Technik sind inzwischen durchaus günstig geworden. Auch mieten lassen sie sich. Kostenintensiver und aufwendiger ist die Aufbereitung von firmenspezifischem Content. In der Relation zur realen Präsentation – z. B. einer Baumaschine im Ausland –, kann VR-Technik sogar helfen, Geld zu sparen. Um einer Firmenfeier oder einem PR-Termin das besondere Etwas zu verleihen, bieten sich hingegen auch vorgefertigte kostenlose Inhalte an.

Augmented Reality für Meetings & Events

Augmented Reality für Meetings & Events

Eine der vielversprechendsten Chancen von AR liegt in der sogenannten „Gamification“. Solch spielerische Anwendungen involvieren die Teilnehmer auf besondere Art und Weise. Beim Spiel „Snatch“ nehmen die Spieler zum Beispiel an einer virtuellen Schatzsuche teil. Ziel ist es, Geschenke, die am Veranstaltungsort versteckt sind, „auszupacken“, um so echte Gewinne zu erhalten.

„Früher erlebte jeder Teilnehmer ein Event auf die gleiche Art“, erklärt Kate Taylor-Tett von Snatch. „Heute reagieren AR-Anwendungen auf die individuellen Bewegungen und die jeweilige Umgebung jedes einzelnen Teilnehmers. Klar, dass diese Individualisierung zu einer höheren Interaktionsrate geführt hat. Das gilt nicht nur für Spiele, sondern für viele Branchen – vom Gesundheitswesen über den Einzelhandel bis hin zum Marketing.“

Die durchschnittliche Verweildauer eines Teilnehmers bei der Marketingplattform rund um das AR-Spiel beträgt 90 Minuten am Tag. Das bedeutet, dass sich Verbraucher mit der Plattform und vor allem mit den damit verbundenen Markenpartnern viel länger beschäftigen als mit jeder herkömmlichen Kommunikationsplattform. Das bringt klare Vorteile für die Marken, die kommuniziert werden sollen, und ist zudem ein großer Spaß für die Teilnehmer, die die Marke über die Technologie der Augmented Reality kennenlernen.

 

Quelle: CWT Connect Magazine 01-2018, Kai Bargmann. Fotos: iStock, GettyImages

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